Aktuell


RS1 Radschnellweg Ruhr

Es geht voran: Erste Bäume machen für den Radschnellweg Ruhr im Gelsenkirchener Süden Platz

Mit dem heutigen Tag begannen die Rodungsarbeiten an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid.

Für den neuen Radschnellweg wird die alte Trasse der Rheinischen Bahn im Gelsenkirchener Süden umgebaut. Der insgesamt knapp 3 km lange Abschnitt soll von der Hattinger Straße in Rotthausen bis zur Parkstraße in Ückendorf führen. Mit dem jetzigen Fällen der Bäume und Büsche an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid gehen die Rodungsarbeiten weiter, die bereits vor einem Jahr begonnen haben und insgesamt aufwendiger seien als man gedacht hatte.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Grünes Licht für den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat am vergangenen Freitag zugestimmt: Der Verband wird den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard tragen. Damit kann eine wichtige Lücke des Radschnellwegs zwischen Krupp-Park und Universität geschlossen werden.

Nun können die Ausführungsplanungen beginnen.

Im Rahmen des Ausbaus der Rheinischen Bahn zum Radschnellweg Ruhr (RS1) soll auch die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen als Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität verbreitert werden. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich jetzt auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Das neue Bauwerk wird künftig diese Lücke in der Route schließen und für mehr Sicherheit sorgen. 

Der Radschnellweg Ruhr ist das infrastrukturelle Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit einer mehr als 100 Kilometer langen Trasse wird er ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. In seinem Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands.

Weitere Infos unter www.rwp.rvr.ruhr und www.rs1.ruhr

Land Nordrhein-Westfalen

25 Millionen Euro Fördergelder vom Bund bald einsetzbar

Erster Entwurf zur Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung von Radschnellwegen liegt dem Verkehrsministerium NRW vor.

Den 200. Geburtstag des Fahrrads hat der Bund zum Anlass genommen, die Bedeutung des Radverkehrs besonders zu stärken. Mit zusätzlichen 25 Millionen Euro fördert der Bund erstmals Radschnellwege. Seit wenigen Tagen liegt dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens der erste Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung von Radschnellwegen vor. Nach derzeitiger Prüfung soll dieser im Anschluss zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden. Der Abschluss der Vereinbarung ist die Voraussetzung für die Bundesförderung von Radschnellwegen. In Nordrhein-Westfalen befinden sich sieben Radschnellweg-Projekte konkret in Umsetzung oder Planung. Die zusätzlichen Mittel werden die Umsetzung wahrscheinlich deutlich erleichtern.

Radschnellweg Neuss, Düsseldorf, Langenfeld / Monheim

Verträge werden vorbereitet: Baubeginn nicht vor 2020

Die beteiligten Kommunen Düsseldorf, Neuss und Langenfeld planen als nächsten Schritt Vertrag mit Straßen NRW zu schließen.

Für den geplanten Radschnellweg von Neuss über den Düsseldorfer Süden bis nach Langenfeld und Monheim liegt der Vertragsentwurf derzeit zur Abstimmung im Landesministerium. Wie die "RP Online" berichtet, hat Düsseldorf die Mittel für den ersten Planungsschritt abgerufen. Um mit der detaillierten Planung beginnen zu können, sei jedoch eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Nach Vertragsabschluss plane man diese mit einem Vorlauf von etwa einem halben Jahr vorzubereiten. Mit fertiger Planung können Baumittel beantragt werden, so die „RP Online“. Vor 2020 könne man mit dem Baubeginn jedoch nicht rechnen.

Radschnellweg Köln-Frechen

Köln-Frechen: Geplanter Radschnellweg nimmt langsam Form an

In zwei Bürgerinformationsveranstaltungen wurden die Planungen vorgestellt: Mit einem guten Monat Abstand konnten sich die Bürger von Frechen, am 14.11.2017 und in Köln am 19.10.2017 über die aktuellen Planungsfortschritte für den Radschnellweg informieren.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat hierzu über die Kölner Informationsveranstaltung berichtet. Uwe Kloppe vom beauftragten Düsseldorfer Planungsbüro Lindschulte und Kloppe stellte bei der Informationsveranstaltung erste Ergebnisse vor. Den größten Diskussionsbedarf hatte man im Hinblick auf den ersten Abschnitt der Strecke, zwischen Universitätsstraße und Militärringstraße. Die Bachemer Straße soll dort in eine Fahrradstraße umgewandelt werden, also eine Straße, auf der Radfahrer Vorfahrt genießen und der motorisierte Verkehr sich diesem unterordnen muss. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit soll dann auf 30 Stundenkilometer beschränkt werden. Hier wurden verschiedene Varianten vorgestellt wie diese Kreuzung verträglich angepasst werden kann. Unter anderem wurden Kreisverkehrslösungen und Überlegungen auf beiden Seiten der Fahrbahn jeweils drei Meter breite Radfahrstreifen anzulegen, diskutiert. Dabei gab es für die Ansätze sowohl Befürworter wie Gegenstimmen.


Die Planungen außerhalb der oben beschriebenen Streckenabschnitte sollen sich hingegen unkomplizierter gestalten. Im zweiten Abschnitt, der von der Militärringstraße durch den Äußeren Grüngürtel zur Autobahn A4 führt sowie im dritten Abschnitt, der über die Toyota-Allee in Marsdorf bis zur Autobahn A1 führt, wird es nach Einschätzung der Verwaltung nur wenige Probleme geben. Vor allem sei im dritten Abschnitt nicht mit Problemen durch wegfallende Parkplätze zu rechnen, so Andrea Gawlich, da die dort ansässigen Firmen eigene Stellplätze für ihre Mitarbeiter hätten.

Anregungen der Verbände

Die Radverkehrsverbände ADFC Köln, ADFC Rhein-Erft und Radkomm haben konkrete Verbesserungsvorschläge geäußert. Im ersten Abschnitt der Bachemer Straße von Universitätsstraße bis Militärring möchten sie, dass beide Alternativen umgesetzt werden. Danach soll der Radverkehr stadtauswärts über eine Fahrradstraße, die am Hildegardis Krankenhaus vorbeiführt, geleitet werden. Stadtauswärts sollen die Radfahrenden auf einem vier Meter breiten Radfahrstreifen auf der Bachemer Straße fahren. Sie sollen somit an zwei Knotenpunkten die Universitätsstraße überqueren, die aber von den Lichtsignalen her gleichgeschaltet sind und vom Autoverkehr als eine Kreuzung wahrgenommen werden. Die Kreuzung Bachemer Straße/Lindenthalgürtel möchten sie aufgrund der Enge für den Autoverkehr sperren. Das Stück zwischen Landgrafenstraße und Falkenburgstraße soll nur für den Anliegerverkehr frei sein. Am Militärring soll der Radverkehr durch eine breite und lichte Unterführung geleitet werden.

Link zum Kölner Stadtanzeiger: www.ksta.de/koeln/lindenthal/-koeln-frechen-geplanter-radschnellweg-nimmt-langsam-form-an-28729882

RS1 Radschnellweg Ruhr

Weiteres Teilstück des RS1 in Mülheim eröffnet

Der dritte Abschnitt des RS1 verlängert den Radschnellweg bis zur Ruhrpromenade

Am 24. Oktober wurde das Teilstück vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zur Ruhr offiziell eröffnet. Es schließt sich an die bereits 2015 freigegebene RS1-Strecke zwischen Stadtgrenze Essen und Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr und führt als Hochpromenade auf Viadukten durch die Innenstadt. 

Gebaut hat ihn die Stadt Mülheim an der Ruhr. Schon seit der Eröffnung der ersten beiden Teilstrecken durch den Regionalverband Ruhr (RVR) können Radler kreuzungs- und autofrei zwischen den Städten pendeln. Der dritte Abschnitt bringt Radfahrer nun unabhängig vom Autoverkehr durch die Innenstadt bis zur Ruhrpromenade. 

Finanziert wurde die Trasse aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land und Mitteln des Regionalverbands Ruhr (RVR). Rund 4,5 Millionen haben die Sanierung der Viadukte und der Bau des heute eröffneten Radwegs gekostet.

Weitergehen wird es 2018 mit der Fertigstellung des Stadtbalkons. Dann soll Ende 2018 der nächste Abschnitt des RS1 über die Ruhr nach Broich bis zur Hochschule Ruhr West folgen.

Foto: Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Oberbürgermeister Ulrich Scholten geben Trasse frei.

Infos: www1.muelheim-ruhr.de/wertstadt/radweg_rheinische_bahn/8278 und www.rs1.rvr.ruhr

RS1 Radschnellweg Ruhr

Strassen.NRW stellt Pläne für den Bau des RS1 in Gelsenkirchen vor

Die Informationsveranstaltung findet am 26.10.2017 statt

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Donnerstag, den 26.10.2017, ab 17:00 Uhr im Betriebssitz des Landesbetriebes Straßenbau NRW (Wildenbruchplatz 1 in 45888 Gelsenkirchen) in den Räumen B 01-03 informieren.

Radschnellweg Köln-Frechen

Infos zum Radschnellweg Köln-Frechen für Bürgerinnen und Bürger online, in einer Ausstellung und beim Infoabend

Die ersten Planungsansätze sind nun fertig und sollen Interessierten, insbesondere Anwohnerinnen und Anwohnern im Planungsgebiet vorgestellt werden.

Die ersten Planungsansätze für den Radschnellweg zwischen dem Bahnhof Frechen und der Kölner Innenstadt wurden bereits in Verbänden und politischen Gremien vorgestellt, im Oktober startet die Beteiligung der Öffentlichkeit. Ab dem 4. Oktober 2017 sind die Pläne für die künftige Gestaltung sowie weitere Informationen zum Thema Radschnellweg als Download abrufbar unter http://www.stadt-koeln.de/radfahren.

Zudem werden die Pläne und weitere Informationen vom 4. bis 19. Oktober 2017 im Eingangsbereich des Bezirksrathauses Lindenthal, Aachener Straße 220, 50931 Köln, ausgehängt. Dort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anregungen und Hinweise vor Ort aufzuschreiben und an der Infotheke abzugeben. Zusätzlich können Anregungen, Kritik und Fragen bis 31. Oktober 2017 per Mail gerichtet werden an radschnellweg@stadt-koeln.de, per Fax an 0221/ 221 27082 oder auf dem Postweg an Stadt Köln, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, 661/14, Stadthaus Deutz, 50605 Köln.

Abschließend lädt das Amt für Straßen und Verkehrstechnik zu einem persönlichen Meinungsaustausch am Donnerstag, 19. Oktober 2017, 17 bis 19 Uhr, in den großen Sitzungssaal auf der 7. Etage des Bürgeramtes Lindenthal, Aachener Str. 220, 50931 Köln, ein. Dort stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung für Fragen und Anregungen zur Verfügung und alle Interessierten können sich im persönlichen Gespräch über die beabsichtigte Planung austauschen. Die Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker wird ebenfalls anwesend sein.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Bürgerbeteiligung für den Bau des RS1 startet

Die ersten Planungen für den Bau des RS1 in Gelsenkirchen und in Essen liegen vor.

Die  Pläne für den Abschnitt Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) bis Parkstraße (Stadtgrenze Bochum) in Gelsenkirchen und  den Abschnitt Universität Duisburg-Essen bis Hattinger Straße B 227 (Stadtgrenze Gelsenkirchen) in Essen sowie die Termine für die Beteiligung der Öffentlichkeit finden Sie hier.

Land Nordrhein-Westfalen

Verkehrsminister bezieht Stellung zu Radschnellwegen

„Radschnellwege können das konventionelle Radwegenetz ergänzen ...

... – sie sind ein Baustein. Sie bieten vor allem in Metropolregionen und Ballungsgebieten eine komfortable, sichere und schnelle Alternative zur Straße. Und dort entlasten sie Staustrecken und Verkehrsknoten besonders.“

Hendrik Wüst
Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen