Aktuell


Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Der RS1 mit einem eigenen Video Teil der neuen internationalen Standortmarketingkampagne für das Ruhrgebiet

Unter dem Motto „Stadt der Städte“ spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmerinnen und Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Fakten und erfolgreiche Projekte prägen die Botschaften: Größer als Berlin, Hafenhauptstadt Duisburg, Heimat starker Start-ups und eben der erste Radschnellweg in Deutschland.

Das Video zum RS1 finden Sie hier.

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

RVR stellt Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor

Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Im Auftrag des RVR haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt.

Die Strecke verläuft ausgehend vom RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen. Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr. Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen.

Die vollständige Pressemitteilung des RVR zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie finden Sie hier.

Screenshot aus dem offiziellen Imagefilm zum Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Imagefilm zum Radschnellweg Ruhr jetzt auch in englischer Sprache

Film ab – heißt es am 13. Juni bei der Velo City Konferenz in Arnheim und Nijmegen. Dort wird erstmals der Imagefilm zum Radschnellweg Ruhr (RS1) in englischer Sprache einem internationalen Publikum vorgestellt. Dazu RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes: „Der Radschnellweg Ruhr ist sprichwörtlich in aller Munde – weit über die Grenzen der Metropole Ruhr hinaus. Mit dem englischsprachigen Imagefilm informieren wir jetzt weltweit über den Premium-Radweg im Ruhrgebiet.“

Der Imagefilm macht deutlich, wie Radschnellwege die Alltagsmobilität erheblich erleichtern können – gerade auch auf größeren Distanzen in Verbindung mit Pedelecs. So wird das Fahrrad in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet für das tägliche Pendeln zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität zu einer sinnvollen Alternative zum Pkw.

Ulrich Malburg, Referatsleiter beim NRW-Verkehrsministerium, bekräftigt: „Der RS1 ist ein herausragendes Beispiel für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen.“

Der Radschnellweg Ruhr von Duisburg nach Unna verbindet auf einer Länge von 101 Kilometern zehn Stadtzentren und vier Universitäten miteinander. In seinem Einzugsbereich leben mehr als 1,6 Millionen Einwohner. Entlang des RS1 befinden sich rund 430.000 Arbeitsplätze. Mehr als 50.000 Pkw-Fahren könnten durch das Umsteigen vom Auto auf das Rad eingespart werden. Die Strecke wird in einem hohen Qualitätsstandard realisiert – mit einem weitgehend kreuzungsfreien Verlauf, ausreichend breiten Fahrbahnen für jede Richtung, Beleuchtung und Winterdienst.

Velo City ist eine jährlich stattfindende Radkonferenz, die weltweites Publikum anzieht.

 

Weitere Infos unter www.rs1.rvr.ruhr

Radschnellweg Neuss, Düsseldorf, Langenfeld / Monheim

Ratsbeschluss in Neuss gefasst

Nachdem die Stadt Düsseldorf Ende 2016 ihren Ratsbeschluss gefasst hat, zog die Stadt Neuss Anfang Februar diesen Jahres nach. Nun steht nur noch der Beschluss aus Langenfeld aus.

Aktuell bereitet die Stadt Düsseldorf zusammen mit Straßen NRW, Neuss und Langenfeld eine vertragliche Vereinbarung über die Planung und Finanzierung vor, welche derzeitig noch auf ihre Zuständigkeit geprüft wird. Für die Streckenabschnitte, die nicht in die Zuständigkeit von Straßen NRW fallen wird unter Federführung der Stadt Düsseldorf ein gemeinsamer Zuwendungsantrag gestellt. Um die Strecken konkret planen zu können, wird die Planungsleistung europaweit ausgeschrieben.

Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Aktueller Stand der Bau- und Planungsmaßnahmen

Auf den Routen des RS1 hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan: Verschiedene Maßnahmen sind inzwischen im Bau oder konkret in Planung.

Zwischen Mülheim und Essen

Die Strecke zwischen dem Mülheimer Hauptbahnhof und der Ruhr soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Im Anschluss daran ist bis Ende 2018 der Bau, beziehungsweise die Sanierung, der Ruhrbrücke geplant, welche im weiteren Verlauf mit der Hochschule Ruhr West verbunden werden soll.

Duisburg

Die Stadt Duisburg wird die Planung übernehmen, die damit verbundene Planungsvereinbarung wird voraussichtlich im Mai 2015 abgeschlossen sein.

Essen

Anfang diesen Jahres wurde auf der Trasse zwischen Ernestinenstraße und Hattinger Straße zunächst das Gehölz weggeschnitten. Seit März laufen nun die Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchung. Derzeit wird noch über die genaue Trassenführung im Eltingviertel abgestimmt, auch Verkehrsminister Groschek hat sich im Januar vor Ort ein Bild der Planungen machen können. Am 4. Mai wird der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Essen abschließend über die Machbarkeitsstudie des Viertels entscheiden. Über die Trassenführung entlang des Evonik-Werksgeländes wird in den kommenden Monaten noch abgestimmt. Vorausgegangene Untersuchungen ergaben, dass in diesem Bereich keine UVP-Pflicht im Falle einer Störung bei der Evonik besteht.

Gelsenkirchen

Auch im Gebiet Gelsenkirchen wurde Gehölz von der Trasse der stillgelegten Rheinischen Bahn entfernt. Nun finden dort Vermessungsarbeiten und die Bodenuntersuchung statt.

Bochum

Die oberste Baupriorität hat zunächst der RS1-Abschnitt von der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen bis zum Sheffieldring. Das westliche Teilstück soll voraussichtlich ab Anfang 2018 gebaut werden.

Weitere Infos unter www.rs1.rvr.ruhr

Radschnellweg Neuss, Düsseldorf, Langenfeld / Monheim

Machbarkeitsstudie liegt vor

Anfang des Jahres 2017 wurde die Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung zwischen Neuss, Düsseldorf, Monheim am Rhein und Langenfeld abgeschlossen. Im Laufe der Projektbearbeitung fanden diesbezüglich in mehreren gemeinsamen Sitzungen der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Landeshauptstadt Düsseldorf, Kreis Mettmann und Rhein-Kreis Neuss in Kooperation mit den Städten Monheim, Langenfeld und Neuss regelmäßige Abstimmungen und Beratungen statt.

In der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Neuss liegen die positiven Beschlüsse für die konkrete Planung vor. Der Beschluss der Stadt Langenfeld befindet sich derzeit in Vorbereitung. Die Stadt Monheim steigt aus dem gemeinsamen Zuwendungsprojekt Radschnellverbindung Neuss, Düsseldorf, Langenfeld und Monheim am Rhein aus und favorisiert einen eigenen kommunalen Radschnellweg, da einzelne Maßnahmen schon im Bau sind. Der Gesamtzusammenhang bleibt erhalten und Monheim am Rhein beteiligt sich weiterhin an allen Abstimmungen.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bereitet im nächsten Schritt mit den Städten Neuss und Langenfeld eine vertragliche Vereinbarung über Planung und Finanzierung vor. Für die weitere Radschnellwegplanung wird unter Federführung der Landeshauptstadt Düsseldorf ein gemeinsamer Zuwendungsantrag gestellt.

Im Anschluss an die Förderbewilligung erfolgt die Vorbereitung der konkreten Planung.

Radler auf dem RS1 in Essen. Foto: RVR

RS1 Radschnellweg Ruhr

2017: Baumaßnahmen von Landesbetrieb Straßen.NRW und Regionalverband Ruhr

Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW in 2016 sind Radschnellwege nun Landesstraßen gleichgestellt. Damit übernimmt das Land NRW die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der "freien Strecke". Der Landesbetrieb Straßen.NRW bereitet derzeit Planung, Bau und Unterhaltung mehrerer Abschnitte des Radschnellwegs Ruhr vor:

Zwischen Essen und Bochum

Zwischen der Universität Duisburg – Essen, Campus Essen, bis zur Stadtgrenze Bochum ist ein rund zehn Kilometer langer Abschnitt geplant. Bis Februar 2017 soll dort der Bewuchs (Gehölzschnitt) entfernt werden. Die Baumaßnahme umfasst auch den Neubau einer Brücke über die Gladbecker Straße.

Im Kreis Unna

Im Kreis Unna zwischen Unna, Kamen und Bergkamen ist ein rund zwanzig Kilometer Abschnitt in Vorbereitung. Hierfür wird zurzeit ein Planungsbüro gesucht.

Zwischen Mülheim und Duisburg

Von der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr bis zur Stadtgrenze Duisburg ist ein drei Kilometer langer Abschnitt in Planung. Herzstück Rheinische Bahn von Essen nach Mülheim Für den bereits vorhandenen Radweg "Rheinische Bahn" von der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen, bis zur Stadtgrenze Mülheim (sechs Kilometer) ist zurzeit ein Upgrade geplant. Der Weg muss in Breite und Belag den Anforderungen eines Radschnellwegs angepasst werden. Zuständig bleibt hier der Regionalverband Ruhr (RVR, www.rs1.rvr.ruhr).

Die Baumaßnahme umfasst auch den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard, die im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) gefördert wird. Infos zu Planung und Förderung: www.rwp.rvr.ruhr

Logo Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Radschnellweg Köln-Frechen

Generalplaner erstellt Machbarkeitsstudie

Die Planungen für den neuen Radschnellweg Köln-Frechen gehen weiter voran. Das europaweite Verfahren zur Auswahl eines Generalplaners ist mittlerweile abgeschlossen. In einer stark besetzten Bewerberrunde konnte sich das Ingenieurbüro Lindschulte + Kloppe aus Düsseldorf durchsetzen. Das Büro wurde mit der Generalplanung für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt und hat bereits seine Arbeit aufgenommen.

Da es sich bei dem Projekt Radschnellweg um eine reizvolle, neue Aufgabenstellung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur handelt, das zudem hohe Aktualität besitzt, ist die Aufgabe auf großes Interesse bei den Planungsbüros gestoßen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Wettbewerbsbeitrag zum Radschnellweg Köln-Frechen, den die Städte Köln und Frechen sowie der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam eingereicht hatten, prämiert und eine Förderzusage für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilt.

Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, sollen in einem weiteren Verfahrensschritt die Bürgerinnen und Bürger informiert und mit verschiedenen öffentlichkeitswirksamen Aktionen beteiligt werden. Nach der vollständigen Erstellung der Machbarkeitsstudie wird mit dem Land NRW als Fördergeldgeber und allen zu beteiligenden politischen Gremien beraten, wie die Planungen fortgeführt werden sollen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln

Radschnellweg Städteregion Aachen

Mobilitätsforum „Bürgerbeteiligung"

Am 27. Oktober fand das 2. Mobilitätsforum „Verkehr in Aachen“ von 19.00- 22.00 h in der Couvenhalle der RWTH Aachen, Karmanstraße 17 – 19 statt.

Die Veranstalter (Initiative Aachen in Kooperation mit der Stadt Aachen) gingne der Frage nach: Wie entwickelt sich der Radverkehr in Aachen? Was ist zu verbessern, wo liegen die Grenzen eines weiteren Ausbaus, wie machen es andere Städte?

Gäste des Forums:

  • Ineke Spapé, Professorin an der Hochschule Breda (Niederlande)
  • Jörg Thiemann-Linden, selbständiger Verkehrsplaner und ehemaliger Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik, ein ausgewiesener Radverkehrsexperte
  • Uwe Müller, Abteilungsleiter Verkehrsmanagement der Stadt Aachen, er berichtet über die Pläne der Stadt hinsichtlich des Ausbaus des Radverkehrs

Anschließend können die Bürgerinnen und Bürger diskutieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist unter www.initiative-aachen.de möglich. Für Fahrradfahrer wird bewachtes Parken angeboten.

Screenshot aus dem offiziellen Imagefilm zum Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Der RS1 auf der Leinwand

Licht aus - Spot an: Der Imagefilm des RS1 feierte am 23. September in Düsseldorf Premiere. Für das knapp fünfminütige Video kamen u.a. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und zahlreiche Kleindarsteller zusammen, um gemeinsam auf den Abschnitten des RS1 zu radeln.