Aktuell


Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Gladbeck positioniert sich pro Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Das Projekt wird im Stadtplanungs- und Bauausschuss von allen Fraktionen befürwortet und der geplanten Trassenführung zugestimmt.

Der erste nördliche Streckenabschnitt des Radschnellwegs in Gladbeck wird auf der Trasse der ehemaligen eingleisigen Zechenbahn geführt, die zwischen Schultendorf und Ellinghorst verläuft. Auf diesem Abschnitt ist geplant, dass die Radfahrenden künftig getrennt vom Autoverkehr unterwegs sind. Der Beginn bzw. Endpunkt des liegt in Gladbeck Schultendorf am Bahnübergang Talstraße. Dieser Teilabschnitt mündet im Süden auf Höhe MariaTheresien-Straße in die Bottroper Straße. Auf der Bottroper Straße wird der Radschnellweg dann beidseitig mit überbreiten Radfahrstreifen realisiert.

Radschnellweg Köln-Frechen

Erste Planungsansätze zum Radschnellweg liegen vor

Im Herbst 2017 sollen die Bürgerinnen und Bürgern bei zwei öffentlichen Veranstaltung in Frechen und Köln über den Stand der Planung informiert werden.

Der im letzen Jahr beauftragte Generalunternehmer und das interkommunale Projektteam überarbeiten derzeit die ersten Planungsansätze. Bis zum Herbst werden verschiedene Varianten des Radschnellwegs erarbeitet. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wird dann diskutiert, welche Vorschläge bei der zukünftigen Planung weiter verfolgt werden. 

RS3 Radschnellweg OWL

Bürgerbeteiligung beim RS3 beginnt

Am 6. September informierten sich mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger aus Löhne über den Stand der Planungen in ihrer Stadt.

Vor kurzem fiel der Startschuss für die Planungen des ersten Abschnittes des Radschnellweges zwischen Löhne-Ort, Deupenbühl und dem Werre-Weser-Kuss in Bad Oeynhausen. Dieser 11 km lange Teilabschnitt ist das Kernstück des zukünftigen RS 3, der perspektivisch von Minden bis Herford führen soll.  Die Gesamtkosten des 36 Kilometer langen Radschnellwegs liegen bei ca. zehn Millionen Euro. 80 Prozent davon will das Land Nordrhein-Westfalen tragen. Der Rest verteilt sich anteilig auf die Städte.

In Löhne orientiert sich die geplante Trasse weitestgehend entlang der Bahn. Im Rahmen der Bürgerinformation wurden von den Gutachtern, SHP Ingenieure und Planungsgemeinschaft Verkehr aus Hannover, der Planungsstand und die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten der geplanten Radschnellverbindung in den vorhandenen Straßenräumen vorgestellt. 

Als nächstes folgt eine weitere Bürgerinformation in Bad Oeynhausen.  Dann geht es in die Feinplanung.

Nach deren Abschluss – voraussichtlich Mitte 2018 - werden die Planungen an den Landesbetrieb Straßen NRW übergeben. Den Bau und den Betrieb des Radschnellweges wird das Land nach den straßenrechtlichen Bestimmungen als „Radschnellverbindung des Landes“ übernehmen. Hierzu und zu den Zielsetzungen des Radschnellweges aus Landessicht wird ein Vertreter von Straßen.NRW zu Beginn der Veranstaltung einen einleitenden Überblick geben.

Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Voraussichtliche Eröffnung eines weiteren RS1-Teilstücks im Oktober

Eine weitere Strecke des 101 Kilometer langen Radschnellweges von Duisburg nach Hamm wird voraussichtlich im kommenden Oktober freigegeben. Der Abschnitt auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse über das Stadtviadukt vom Mühlheimer Hauptbahnhof bis zur Eisenbahnbrücke wird dann ebenfalls für alle Radler befahrbar sein.

Durch die Fertigstellung verbindet der Radschnellweg die Hochschule Ruhr West mit der neuen Ruhrpromenade, dem Rathausmarktplatz und dem Hauptbahnhof. Ursprünglich war die Streckeneröffnung vor der Sommerpause geplant, Bauverzögerungen hatten die Fertigstellung der 600 Meter langen Strecke jedoch hinausgezögert. Die Kosten für den Abschnitt belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro.

Radschnellweg Städteregion Aachen

Machbarkeitsstudie für Radschnellweg Euregio in der Städteregion Aachen liegt vor

Die politischen Gremien der Projektpartner Stadt Aachen, Stadt Herzogenrath und StädteRegion Aachen haben jetzt unisono beschlossen, die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Euregio beim Land einzureichen und auf dieser Grundlage die Durchführung des Linienbestimmungsverfahrens zu beantragen.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden die Rahmenbedingungen für unterschiedliche Linienvarianten intensiv geprüft. Bürgerinnen und Bürger hatten im Internet und auf zahlreichen Veranstaltungen Gelegenheit, Ihre Vorschläge, Anregungen und Kommentare zur Linienführung einzubringen. Nach Abwägung aller Belange wurde eine sogenannte „Vorzugsvariante“ ausgewählt. An den Kosten der Machbarkeitsstudie inklusive der Bürgerbeteiligung hat sich das Land NRW mit 80 Prozent beteiligt. Rund 130.000,- Euro bringen die Projektpartner auf.

Uwe Zink, Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz bei der StädteRegion, meint dazu: „Mit dem Radschnellweg können wir das Radfahren auf einer sehr wichtigen Verkehrsachse wesentlich attraktiver machen. Wir wollen diese Chance nutzen, um die hohen Umweltbelastungen und die langen Wartezeiten insbesondere für Pendler zu reduzieren. Wir sind uns bewusst, dass wir es nicht jedem Bürger recht machen können. Mit der gewählten Streckenführung hoffen wir jedoch, das Optimum zu erzielen.“

Besondere Prüfaufträge für Laurensberg, Richterich und Kohlscheid

Die politischen Beschlüsse sehen vor, dass im weiteren Planverfahren für einige Bereiche zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden. So soll im Bereich Tittardsfeld in Laurensberg ein besonderes Augenmerk auf die Barrierearmut sowie ein gutes und sicheres Miteinander von Radfahrern, Fußgängern und Autos gelegt werden. In Richterich sollen beispielsweise vertiefende Untersuchungen zur Abdeckung des zukünftigen Parkraumbedarfs auch im Zusammenhang mit dem geplanten Bahnhaltepunkt durchgeführt und für mögliche Konfliktpunkte an Zufahrten Lösungen erarbeitet werden. In Kohlscheid soll zwischen dem neuen Wohngebiet an der Kämpchenstraße und dem nahe gelegenen Spielplatz eine sichere Querung des Radschnellwegs gewährleistet werden. Zwischen Kohlscheid und Herzogenrath soll die Trasse in zwei Bereichen etwas von der Bahntrasse abgerückt bleiben, um die alten Baumbestände am Bahndamm zu schonen. Eine durchgängige Beleuchtung soll auf allen Teilabschnitten für mehr Sicherheit sorgen.

Die nächsten Schritte

Radschnellwege des Landes sind seit Oktober 2016 den Landesstraßen rechtlich gleichgestellt. Daher wird zunächst ein Linienbestimmungsverfahren durchgeführt, dass voraussichtlich bis Ende 2018 dauert. Die bestimmte Linienführung wird für alle öffentlichen Planungsträger und für die weitere Planung verbindlich. Mit dem Land wird die Zuständigkeit für das weitere Planungsverfahren geklärt. Daran schließt sich die Entwurfsplanung an. In der Entwurfsplanung wird die Lage und Ausgestaltung des Radschnellwegs im Detail erarbeitet. Die Projektpartner wollen dies wiederum mit einer intensiven Bürgerbeteiligung begleiten.

Weitere Informationen: www.radschnellweg-euregio.de

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1 ist ausgewählter Ort auf der „Landkarte der innovativen Orte"

Die interaktive Karte ist Teil der Jubiläumskampagne „200 Jahre Fahrrad – made in Germany“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Im Laufe des Jubiläumsjahres werden auf der „Landkarte der innovativen Orte“ insgesamt 200 Forschungsprojekte, Unternehmen und Initiativen vorgestellt, die die Zukunft des Fahrrads mitgestalten.
Der RS1 wurde in der Kategorie Infrastruktur in die Karte aufgenommen.

Über die Kampagne 200 Jahre Fahrrad – made in Germany

Seit 200 Jahren gehört das Fahrrad zu den schönsten Arten der Fortbewegung. Es steht für individuelle Freiheit, unabhängige Fortbewegung, umweltfreundliche Mobilität und unbegrenztes Fahrvergnügen. Das liegt auch an den vielen Innovationen – made in Germany. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur feiert das Fahrrad-Jubiläum mit einer Kampagne, die Fahrfreude mit Erfindergeist verknüpft. Auf der Landkarte der innovativen Orte präsentiert sie Unternehmen, Forschungsprojekte und Fahrrad-Initiativen, die mit ihren Innovationen täglich die Zukunft des Fahrrads mitgestalten. Darüber hinaus ist die Kampagne im Sommer dieses Jahres mit einer Foto-Mitmachaktion auf verschiedenen Fahrrad-Events in Deutschland vertreten.

Die Karte sowie weitere Informationen zur Jubiläumskampagne sind unter www.bmvi.de/Fahrrad zu finden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Erster Vertragsabschluss zur Planung des RS1

Die Stadt Bochum wird Teil des Radschnellweges Ruhr. Am 1. Juni unterzeichneten Vertreterinnen des Tiefbauamts der Stadt Bochum und von Straßen.NRW einen gemeinsamen Vertrag zur Planung eines Teilabschnittes des RS1 im Stadtgebiet.

Ziel ist es, dass die Trasse zunächst von der Stadtgrenze Gelsenkirchen aus über Wattenscheid bis zur Innenstadt Bochum/Springorum-Bahn verläuft. Der zweite Abschnitt soll dann bis zur Stadtgrenze Dortmund weitergeführt werden.

Zur Umsetzung des RS1 in Bochum hat die Stadt mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW eine Planungs- und Bauvereinbarung erarbeitet.

Quelle/Foto: Regionalverband Ruhr

Baden-Württemberg realisiert drei Radschnellwege als Pilotstrecken

Das Land Baden-Württemberg plant und baut drei Radschnellverbindungen als Leuchtturmprojekte und steigt damit auf ausgewählten Strecken auch als Bauherr aktiv in die Umsetzung ein. Bereits jetzt unterstützt das Land regionale Projekte, übernimmt nun aber zusätzlich die Baulastträgerschaft für die Radschnellverbindungen Heidelberg - Mannheim, Heilbronn - Neckarsulm - Bad Wimpfen und Esslingen - Stuttgart.

Bei konventionellen Radwegen wechselt die Verwaltungszuständigkeit für Bau und Unterhaltung häufig zwischen den anliegenden Kommunen, Land und Bund. Dadurch entstehen Verzögerungen und die Qualität ist oft uneinheitlich. Um bei Radschnellverbindungen durchgehend attraktive Verbindungen zu gewährleisten, müssen Umsetzung, Erhaltung und Unterhaltung in einer Hand liegen. Dies kann ein kommunaler Träger oder ein Zweckverband sein. Für die jetzt benannten drei Pilotprojekte mit hoher Landesbedeutung übernimmt erstmals das Land diese Rolle. 

Indem das Land für ausgewählte Radschnellverbindungen die Verantwortung für die ganze Strecke übernimmt, kann mit gleichen Standards gebaut werden. Auch Unterhaltung, Erhaltung und der Winterdienst werden auf einheitlichem Niveau gesichert. Für die Kommunen bedeutet dies aufgrund der Kosten in Höhe von einer halben bis einer Millionen Euro pro Kilometer Radschnellverbindung eine deutliche finanzielle Entlastung. Anhand der Leuchtturmprojekte sollen Erfahrungen und Erkenntnisse für die künftige Projektabwicklung gewonnen werden.

In vielen Kommunen und Regionen werden derzeit mit Förderung des Landes Machbarkeitsuntersuchungen für weitere Radschnellverbindungen vorangetrieben. Diese Strecken werden in der Regel nicht als Landesstrecken umgesetzt werden. Hier wird das Land kommunale und regionale Träger aber bei der Umsetzung unterstützen.

Bis 2025 sollen gemäß RadSTRATEGIE in Baden-Württemberg insgesamt zehn Radschnellverbindungen realisiert werden. Auch im Koalitionsvertrag ist das Thema verankert. Derzeit werden im Rahmen einer laufenden Potentialanalyse landesweit die Potentiale für Radschnellverbindungen ermittelt. Ziel ist es, die Infrastruktur für RadfahrerInnen zu verbessern und PendlerInnen das Umsteigen auf das Fahrrad oder Pedelec schmackhaft zu machen.

Quelle/Foto: www.baden-wuerttemberg.de

RS3 Radschnellweg OWL

Erste Planungsphase des RS3 beginnt

Nach einer europaweiten Ausschreibung steht nun seit Ende Juni fest, dass sich die Planungsgemeinschaft Verkehr (PVG) und das Büro für Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Verkehrssteuerung, SHP Ingenieure, gemeinschaftlich mit der Planung des RS3 befassen werden.

Obwohl eine Änderung im Straßen- und Wegegesetz vorsieht, dass Landesradwege in Zukunft vollständig vom Landesbetrieb Straßen NRW geplant und gebaut werden, liegt in diesem Fall eine Besonderheit vor: Bad Oeynhausen und Löhne, die beiden Kommunen, durch welche das Teilstück des OWL verläuft, entscheiden über die Planung. Sie wird rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Die Ausführungsplanung sowie der Bau werden wiederum durch Straßen NRW verwirklicht. Die Planungskosten liegen bei 380.000 Euro, welche zu 80 Prozent vom Land gefördert werden. Im September 2017 sollen außerdem die Bürger und Bürgerinnen aus Löhne und Bad Oeynhausen miteinbezogen werden.

(Foto: Sonja Gruhn)

Radschnellweg RS1

RS1 Radschnellweg Ruhr

Der RS1 mit einem eigenen Video Teil der neuen internationalen Standortmarketingkampagne für das Ruhrgebiet

Unter dem Motto „Stadt der Städte“ spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmerinnen und Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Fakten und erfolgreiche Projekte prägen die Botschaften: Größer als Berlin, Hafenhauptstadt Duisburg, Heimat starker Start-ups und eben der erste Radschnellweg in Deutschland.

Das Video zum RS1 finden Sie hier.