Aktuell


Radschnellweg Städteregion Aachen

Wo soll der Radschnellweg Euregio verlaufen?

Zwischen Aachen, Heerlen, Kerkrade und Herzogenrath wird ein Radschnellweg geplant. Bürgerinnen und Bürger sind jetzt eingeladen, an vier Terminen über die mögliche Streckenführung des Radschnellweges Euregio (Aachen – Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen) zu diskutieren und ihre Vorschläge und Hinweise einzubringen.

Grundlage der Diskussionen sind rund 90 Vorschläge zur Streckenführung, die im vergangenen Jahr hauptsächlich über eine interaktive Internetdarstellung von Interessierten eingereicht wurden. Anhand verschiedener Kriterien wurden die drei besten Varianten ausgewählt. Diese werden nun in den Workshops detailliert vorgestellt.

Folgende Termine sind geplant

  • 19.04.16, 19 Uhr, Aachen-Laurensberg/Richterich, Aula des Schulzentrums, Hander Weg 89,
  • 20.04.16, 19 Uhr, StädteRegion Aachen, Zollernstraße 10, Mediensaal in Gebäude E,
  • 25.04.16, 18 Uhr, Herzogenrath-Kohlscheid, Aula der Gesamtschule, Kircheichstraße 60,
  • 26.04.16, 19 Uhr, Herzogenrath-Mitte, Aula des Schulzentrums, Bardenberger Str. 72.

In den einzelnen Workshops werden schwerpunktmäßig die Bereiche des jeweiligen Stadtteils behandelt. Die StädteRegion Aachen sowie die Projektpartner aus Aachen und Herzogenrath erwarten dabei nochmals wertvolle Hinweise und Anregungen.

In den Workshops werden verschiedene Streckenvarianten an Stellwänden genauer dargestellt, so dass die Teilnehmer sich über die Planungen und Wirkungen unter mehreren Gesichtspunkten informieren können.

Ein externer Moderator wird die Workshops leiten. Die Rückmeldungen werden festgehalten und im Anschluss an die Workshops ausgewertet. Die Termine sollen jeweils etwa 2 ½ Stunden dauern.

Die Projektpartner werden abschließend die verschiedenen Anforderungen und Aspekte der einzelnen Varianten abwägen und eine Vorzugsvariante für die Streckenführung erarbeiten. Nach Entscheidung durch die politischen Gremien soll für diese bis Ende 2016 die laufende Machbarkeitsstudie zu Ende geführt werden. Die politischen Gremien entscheiden dann, ob die nächste Planungsstufe begonnen werden soll.

Über die Termine wird auch mit Plakaten zwischen Aachen und Herzogenrath informiert. „Mit dieser frühzeitigen Bürgerbeteiligung sind wir Vorreiter bei der Planung von Radschnellwegen in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Uwe Zink, Dezernent bei der StädteRegion Aachen. „Schließlich geht es nicht um eine weitere Freizeitroute, sondern um einen Radschnellweg, der so vielen Bürgern wie möglich vor allem bei ihren Alltagswegen eine preiswerte und umweltfreundlichere Alternative zum Autofahren bietet“.

Auf einem Radschnellweg können Radfahrer besonders sicher, zügig und komfortabel unterwegs sein. Er schafft möglichst kurze und direkte Verbindungen zwischen Wohnstandorten, Arbeitsplätzen sowie Einkaufs- und Freizeitbereichen.

RS2 Radschnellweg Westmünsterland

Regio.Velo erhält „A -Status“ der Regionale 2016

Die Räder sind geputzt, die Reifen aufgepumpt, jetzt kann es endlich wieder losgehen: Vielerorts startet derzeit die Fahrradsaison 2016. Die Radler in der Region dürfen sich auf einen ganz besonderen Radweg freuen, den Radschnellweg Regio.Velo. Dieser hat jetzt vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 den A-Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.

Nachdem die Projektträger Ende 2015 bereits von der Kommunalpolitik das politische Mandat für die vertiefende Planung erhalten hatten, gab es nun auch von der Regionale 2016 Rückenwind für die Realisierung. Aktuell steht die Beauftragung für die Planungen des ersten Bauabschnitts von Bocholt bis Rhede kurz bevor. Dabei geht es um die konkrete Trassenführung, die Gestaltung von

Kreuzungen sowie der Wegeoberfläche und Beleuchtung.
Regio.Velo soll zwischen Isselburg an der niederländischen Grenze und Coesfeld entstehen und auf einer Länge von 60 Kilometern sieben Kommunen miteinander verbinden. Radschnellwege sind
deutlich breiter als normale Radwege, bieten somit gute Überholmöglichkeiten und haben
Vorfahrtsregelungen bei Querungen. Gerade für schnelles Radfahren mit E-Bikes bieten sich neue Möglichkeiten. Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf ca. 42 Millionen Euro geschätzt. Die
Bau- und Betriebskosten soll das Land NRW übernehmen.
Bei Dr. Kai Zwicker, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2016 und Landrat des
Kreises Borken, löste die Entscheidung große Freude aus. „Der Anteil an E-Bikes im Kreis Borken ist
jetzt schon bundesweit außergewöhnlich. Mit dem Radschnellweg Regio.Velo kann nun eine
zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur entstehen, die neue Mobilitätsoptionen zum Beispiel für
Berufspendler schafft“, sagt Zwicker.
Auch Zwickers Landratskollege aus Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, zeigte sich hoch erfreut: „Regio.Velo bietet künftig eine Anknüpfung an die Radbahn Münsterland von Coesfeld bis
Rheine. Diese wird jetzt schon intensiv von einheimischen und auswärtigen Radlern genutzt“.
„Mit Regio.Velo ist die Zahl der A-Projekte auf jetzt 25 angewachsen. Kurz vor dem Start des
Präsentationsjahres der Regionale 2016 ist das eine beachtliche Zahl, die in den kommenden
Monaten noch wachsen wird. Viele weitere Projekte entwickeln sich sehr erfolgreich“, sagte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Quelle: Pressemitteilung der Regionale 2016.

Radschnellweg Köln-Frechen

Bürger werden an den weiteren Planungen beteiligt

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Wettbewerbsbeitrag zum Radschnellweg Köln-Frechen, den die Stadt Köln, die Stadt Frechen und der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam eingereicht hatten, prämiert und eine Förderzusage für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilt.

Der Radschnellweg Köln-Frechen wird die Kölner Innenstadt sowie die Universität zu Köln mit dem Bahnhof in Frechen auf direktem Weg verbinden. Insbesondere für Berufspendler, aber auch für alle anderen mit dem Rad Fahrenden wird diese schnelle und direkte Wegeverbindung von großem Interesse sein.

„Der neue Radschnellweg wird nicht nur Köln und Frechen sondern auch das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein mit dem Anspruch moderner und nachhaltiger Mobilität verbinden. Eine komfortabel ausgebaute und nachts gut beleuchtete Pendlerstrecke wird noch mehr Menschen motivieren, das Auto stehen zu lassen und sich mit dem Rad gesund und schnell auf den Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Freizeitvergnügen zu machen. Es ist der erste Radschnellweg in der Region. Ein Anfang, der einen wichtigen Schritt auf dem Kurs zur nachhaltigen Mobilität und zum Strategiepapier ,Köln mobil 2025‘ darstellt. Der städteverbindende Abschnitt zwischen der Kölner Innenstadt und Frechen zeigt wie zukunftsweisende Mobilität in urbanen Räumen künftig aussehen kann“, so Kölns Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr, Franz-Josef Höing zu dem gemeinsamen Projekt.

Nachdem alle erforderlichen politischen Beschlüsse eingeholt wurden und die Haushalte rechtskräftig sind, konnten die Projektbeteiligten im Januar 2016 die Kooperationsvereinbarung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie unterschreiben. Damit steht der in Kürze in einer europaweiten Ausschreibung stattfindenden Veröffentlichung der Unterlagen zur Findung eines Generalplaners nichts mehr im Weg.

Auch für Susanne Stupp, Bürgermeisterin der Stadt Frechen, wird der Radschnellweg ein wichtiger Baustein im Verkehrsnetz werden: „Er verbindet Arbeit und Freizeit zwischen den Städten Frechen und Köln gleichermaßen. Ich bin davon überzeugt, dass die neue Verbindung eine Entlastung der aktuellen Verkehrssituation darstellen kann.“

Die Projektpartner gehen davon aus, dass der Generalplaner im Sommer 2016 beauftragt wird und mit seiner Arbeit beginnen kann. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wird ein Jahr veranschlagt. Mit ersten „Tendenzen“ wird Ende 2016 gerechnet; eine Bürgerbeteiligung mit verschiedenen Aktionen ist für Ende 2016/Anfang 2017 vorgesehen.

Für Berthold Rothe, Dezernent für Straßenbau und Verkehrswesen des Rhein-Erft-Kreises, wird die neue Strecke eine attraktive Alternative zum Auto darstellen und kombiniert mit den Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs - zukunftsweisend sein:

„Das Streckennetz der Radregion Rheinland und des fahrradfreundlichen Rhein-Erft-Kreises wird dadurch um eine attraktive Fahrradroute ergänzt“. Wenn die Machbarkeitsstudie vorliegt, folgen die Beratungen mit dem Land Nordrhein-Westfalen als Fördergeldgeber sowie mit den politischen Gremien zur Weiterentwicklung der Planung.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln

RS3 Radschnellweg OWL

Ergebnisse der Machbarkeitsstudie RS3 Radschnellweg Minden-Herford werden vorgestellt

Am 28. Januar 2016 werden in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen ab 17.00 Uhr die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor gut zwei Jahren ist die Projektskizze für den Radschnellweg zwischen Minden und Herford aus dem damaligen Landeswettbewerb als einer von fünf Siegern hervorgegangen. Die nun unmittelbar vor dem Abschluss stehende Machbarkeitsstudie ist die „Siegprämie“ des Wettbewerbs.

Mögliche Trassenverläufe wurden in den letzten 12 Monaten geprüft, erforderlicher Handlungsbedarf aufgezeigt und Kosten überschlägig ermittelt. Die Veranstalter freuen sich darauf, die Ergebnisse nun der breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können, denn das Ergebnis zeigt: Der Radschnellweg ist machbar!
Auf die Besucher wartet ein ebenso informatives wie unterhaltsames Programm, welches auch Gelegenheit zum Austausch bietet. Ulrich Malburg vom Verkehrsministerium hat sein Kommen zugesagt und wird über die gerade in der Landesregierung verabschiedete künftige Gesetzesgrundlage zu den Radschnellwegen berichten: Radschnellwege werden danach in Nordrhein-Westfalen zukünftig die gleiche Bedeutung erhalten wie Landesstraßen. Jürgen Müller (Landrat des Kreises Herford) wird erläutern, welche Vorteile durch den Bau eines Radschnellweges für die Region gesehen werden und wie die kommenden Schritte zur Realisierung dieses zukunftsweisenden Projektes sein werden. Die Machbarkeitsstudie mit den Trassenverläufen und den geplanten Ausbaustandards wird durch Herrn Dankmar Alrutz vom beauftragten Gutachterbüro erfolgen. Für den unterhaltsamen Teil der Veranstaltung sorgt der bekannte Kabarettist Harald Meves.

Die Machbarkeitsstudie hat nicht nur die beteiligten Kommunen Minden, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Löhne, Herford und den Kreis Herford in den vergangenen 12 Monaten intensiv beschäftigt. Auch die planungsbetroffenen Träger der öffentlichen Belange sind in zahlreichen Gesprächen in den Planungsprozess einbezogen worden. Ebenso hatten die Verbände Gelegenheit sich einzubringen und auch die Politik wurde informiert. Viele von ihnen nutzten im September 2015 im Rahmen einer geführten Fahrradtour bereits die Gelegenheit zur Streckenerkundung. Für den Frühsommer wird derzeit von den beteiligten Kommunen eine Radtour für die Bevölkerung geplant. Wer also keine Gelegenheit hat, an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen, sich aber trotzdem informieren möchte, wird hierzu eine weitere Gelegenheit bekommen.
Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
Anmeldungen bis zum 25.01.16 bei Linda Noack:
E-Mail: l.noack@badoeynhausen.de oder Tel.: 05731/14-2121

Offizielle Eröffnung am 27. November 2015

RS1 Radschnellweg Ruhr

Zweiter Abschnitt in Mülheim eröffnet

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den zweiten Bauabschnitt für die "Rheinische Bahn" auf Mülheimer Stadtgebiet in der Qualität eines Radschnellwegs ausgebaut. Der fünf Kilometer lange und sechs Meter breite Rad- und Fußweg verläuft von der Brücke Reuterstraße bis zum Mülheimer Hauptbahnhof.

Die ehemalige Trasse "Rheinische Bahn" soll im Endausbau auf einer Gesamtlänge von 21 Kilometern von der Universität Essen über den Hauptbahnhof Mülheim bis zum Rheinpark Duisburg führen. Ihre Vorbilder sind die HOAG-Trasse von Duisburg nach Oberhausen oder die Erzbahntrasse von Bochum nach Gelsenkirchen.

Land Nordrhein-Westfalen

Fachbroschüre Radschnellwege

Mit der Durchführung des Planungswettbewerbs Radschnellwege im Jahr 2013 hat Nordrhein-Westfalen bei der Planung und Umsetzung von Radschnellwegen die Vorreiterrolle in Deutschland übernommen. Nun bringt die AGFS das Thema weiter voran und unterstützt den Bau von Radschnellwegen. Dazu liefert die neue Broschüre wichtige Hinweise.

Neben Argumenten pro Radschnellwege und Planungsbeispielen auf Basis der Gewinnerprojekte des Planungswettbewerbs wird auch auf die Bereiche Service und Kommunikation eingegangen. Das Ziel ist es, den Anwendern vor Ort Hilfestellung für den Start eines eigenen Projektes zu geben. Die Broschüre kann auf der Seite der AGFS kostenlos bestellt werden und steht hier zum Download von der AGFS-Seite bereit.

Radschnellweg Städteregion Aachen

Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie für Radschnellweg beauftragt

Mitglieder des Städteregionsausschusses haben das Ingenieurbüro Berg und Partner aus Aachen mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Zum Gesamtauftrag gehören neben Grundlagenermittlung und Vorplanung auch Konzepte für Kommunikation und Bürgerbeteiligung. Die darüber hinaus vom Land NRW geforderte Potentialanalyse inklusive einer Kosten-Nutzen-Betrachtung wird vom Düsseldorfer Ingenieurbüro PTV Transport Consult GmbH durchgeführt. Sie soll Hinweise darauf geben, ob die Kosten für den Radschnellweg aus volkswirtschaftlicher Sicht zu rechtfertigen sind.

Dokumentation Radschnellwege

AGFS

Dokumentation zum Planungswettbewerb erschienen

Das Land Nordrhein-Westfalen und die AGFS geben gemeinsam die Dokumentation zum Planungswettbewerb Radschnellwege heraus. Eine umfangreiche Vorstellung der fünf Gewinner-Projekte wird durch Fachtexte zum Thema Radschnellwege ergänzt.

Radschnellwege sind das innovative Infrastrukturelement, wenn es um die Überwindung von längeren Distanzen geht, aber auch für die kurzen innerörtlichen Verbindungen sind sie sehr gut geeignet. In der zukünftigen Mobilität erfüllen sie eine strategisch wichtige Funktion im Hinblick auf die Bündelung und Beschleunigung von massenhaften Radverkehr. Aus diesem Grund hat das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der AGFS den Planungswettbewerb Radschnellwege durchgeführt.

Verkehrsminister Michael Groschek hat auf der Preisverleihung zum Planungswettbewerb im November letzten Jahres einen "Quantensprung im Radverkehr" durch die Umsetzung von Radschnellwegen in Nordrhein-Westfalen prophezeit. Die AGFS hat nun die Dokumentation zum Planungswettbewerb Radschnellwege heraus gegeben.

In der Dokumentation werden die fünf Gewinnerprojekte ausführlich in Bild, Wort und Zahl vorgestellt. Neben zahlreichen Illustrationen wird auf Kartenblättern der vorgesehene Verlauf der Radschnellwege dargestellt. Fotorealistische Darstellungen geben einen ersten Eindruck, wie die neuen Fahrradrouten aussehen könnten.

Die fünf prämierten Projekte sind die StädteRegion Aachen mit der Strecke Aachen - Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen (30 km), die Stadt Düsseldorf mit der Strecke Neuss - Universität Düsseldorf - D.-Benrath - D.-Garath - Langenfeld und Monheim (31 km), die Stadt Bad Oeynhausen mit der Strecke Herford, Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden (36 km), die Stadt Köln mit der Strecke Köln Innenstadt - Universität zu Köln - Köln-Lindenthal - Gewerbegebiet Marsdorf (Köln) und Europark (Frechen) - Bahnhof Frechen (8,4 km) und die Stadt Rhede mit der Strecke Isselburg-Anholt - Isselburg - Isselburg-Werth - Bocholt - Rhede - Borken - Velen (45 km).

Mit der Dokumentation wollen das Land und die AGFS dazu beitragen, das Erfolgsmodell "Radschnellweg" weiter zu verbreiten. Radschnellwege sollen Eingang in die tägliche Praxis der Stadt- und Verkehrsplanung finden. Dieses aktuelle und innovative Element wird "frischen Wind" in die Radverkehrsförderung bringen und nicht zuletzt auch für die aufstrebende neue E-Mobilität genutzt werden.

Die Dokumentation steht hier zum Download bereit.

Brücke Rheinische Bahn in Essen. Foto: RVR

RS1 Radschnellweg Ruhr

Erster Abschnitt in Essen fertiggestellt

Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist bereits dabei, die ehemalige Trasse Rheinische Bahn zu einem kombinierten Rad- und Wanderweg auszubauen. Diese Trasse wird das Herzstück des RS1 sein.

Der erste, fünf Kilometer lange Abschnitt von der Universität in Essen bis Essen-Frohnhausen ist bereits fertiggestellt. Diese Strecke verläuft von der Segerothstraße bis zur Herbrüggenstraße. Seit Mai 2010 wird dieser Teilabschnitt der Rheinischen Bahn bereits von zahlreichen Radfahrern und Spaziergängern genutzt.

Radschnellweg Neuss, Düsseldorf, Langenfeld / Monheim

Radschnellweg Düsseldorf unter den Gewinnern

Das von der Stadt Düsseldorf gemeinsam mit den Städten Neuss, Langenfeld und Monheim vorgelegte Konzept für einen Radschnellweg zwischen Neuss und Langenfeld bzw. Monheim ist vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Landesverkehrsminister Michael Groschek und Christiane Fuchs vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, haben am Mittwoch, 20. November 2013, in Düsseldorf die Gewinnerinnen und Gewinner des landesweiten Planungswettbewerbs bekannt gegeben. Für die Stadt Düsseldorf hat Dezernent Stephan Keller die Urkunde entgegengenommen.

Die Jury beim Verkehrsministerium hat aus landesweit acht eingereichten Projektskizzen die fünf besten Vorschläge bestimmt. Für den Regierungsbezirk Düsseldorf wurde die Strecke von Neuss bis nach Langenfeld bzw. Monheim ausgewählt. Die dem Antrag zugrunde liegende grobe Planung sieht eine Länge von rund 30 Kilometern für den Schnellweg vor.

Nach der Prämierung im Planungswettbewerb folgt die Beauftragung einer vertiefenden Machbarkeitsstudie, von der Aussagen zu den weiteren konkreten Planungs- und Umsetzungsschritten erwartet werden. Mit der Landesauszeichnung ist die Förderung der nun anfallenden Planungskosten in Höhe von rund 80 Prozent aus Landesmitteln verbunden.

Zu Beginn dieses Jahres hatte das Verkehrsministerium den Planungswettbewerb für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen ausgelobt. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Aktionsplans des Landes zur Förderung der Nahmobilität.

Foto: AGFS-NRW / Endermann