Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet kann zukünftig die Städte Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbinden. Die rund 13 Kilometer lange Strecke soll eine schnellere und bessere Erreichbarkeit zwischen Nord und Süd im mittleren Ruhrgebiet per Rad schaffen, den Alltagsradverkehr im Revier weiter voranbringen und einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um die stark frequentierte B 224 leisten.

Das Projekt


Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet nimmt Fahrt auf

Die Machbarkeitsstudie für den Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet liegt vor. Sie wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes durch den Regionalverband Ruhr (RVR) in Auftrag gegeben. Die Studie gibt erste Erkenntnisse zur technischen Realisierbarkeit verschiedener Trassenvarianten und den erreichbaren Nutzerpotenzialen. An die Studie anschließend soll durch eine Kosten-Nutzen-Analyse die Wirtschaftlichkeit der Vorzugsvariante untersucht werden.

Der Regionalverband Ruhr begleitet mit den drei beteiligten Städten, dem Landesbetrieb Straßen NRW und weiteren Akteuren den Planungsprozess in einem Arbeitskreis.


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Mittleres Ruhrgebiet

RVR stellt Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor

Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Im Auftrag des RVR haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt.

Die Strecke verläuft ausgehend vom RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen. Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr. Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen.

Die vollständige Pressemitteilung des RVR zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie finden Sie hier.