Aktuelles


Radler auf dem RS1 in Essen. Foto: RVR

RS1 Radschnellweg Ruhr

2017: Baumaßnahmen von Landesbetrieb Straßen.NRW und Regionalverband Ruhr

Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW in 2016 sind Radschnellwege nun Landesstraßen gleichgestellt. Damit übernimmt das Land NRW die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der "freien Strecke". Der Landesbetrieb Straßen.NRW bereitet derzeit Planung, Bau und Unterhaltung mehrerer Abschnitte des Radschnellwegs Ruhr vor:

Zwischen Essen und Bochum

Zwischen der Universität Duisburg – Essen, Campus Essen, bis zur Stadtgrenze Bochum ist ein rund zehn Kilometer langer Abschnitt geplant. Bis Februar 2017 soll dort der Bewuchs (Gehölzschnitt) entfernt werden. Die Baumaßnahme umfasst auch den Neubau einer Brücke über die Gladbecker Straße.

Im Kreis Unna

Im Kreis Unna zwischen Unna, Kamen und Bergkamen ist ein rund zwanzig Kilometer Abschnitt in Vorbereitung. Hierfür wird zurzeit ein Planungsbüro gesucht.

Zwischen Mülheim und Duisburg

Von der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr bis zur Stadtgrenze Duisburg ist ein drei Kilometer langer Abschnitt in Planung. Herzstück Rheinische Bahn von Essen nach Mülheim Für den bereits vorhandenen Radweg "Rheinische Bahn" von der Uni Duisburg-Essen, Campus Essen, bis zur Stadtgrenze Mülheim (sechs Kilometer) ist zurzeit ein Upgrade geplant. Der Weg muss in Breite und Belag den Anforderungen eines Radschnellwegs angepasst werden. Zuständig bleibt hier der Regionalverband Ruhr (RVR, www.rs1.rvr.ruhr).

Die Baumaßnahme umfasst auch den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard, die im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) gefördert wird. Infos zu Planung und Förderung: www.rwp.rvr.ruhr