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RS1 Radschnellweg Ruhr

Planung und Bau des RS1 kommen voran

Minister Wüst übergibt den Förderbescheid für Bau des RS 1 Abschnitt Grüner Rahmen. Als dritte Ruhrgebietskommune beginnt jetzt die Stadt Bochum mit dem Bau auf ihrem Stadtgebiet.

Für den circa 900 Meter langen Abschnitt „Grüner Rahmen“ zwischen Windhausstraße und Bessemer Straße hat Verkehrsminister Hendrik Wüst jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro an den Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke überreicht.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Radschnellwege sind in den Ballungsräumen ein gutes Angebot für Pendler. Deswegen freut es mich auch, dass es in Bochum jetzt mit dem Bau des RS1 voran geht. Als Münsterländer freue ich mich darüber besonders, auch weil wir feststellen, dass das Radfahren überall im Land immer mehr Freunde findet.“

Stadtbaurat Markus Bradtke: „Die nun zugesagten Fördergelder und der dadurch mögliche Weiterbau des RS1 bedeuten einen massiven Qualitätsschub für den Radverkehr im Revier. Wir sind froh, dass das Land der Aufwertung der Fahrrad-Infrastruktur einen hohen Stellenwert beimisst.“

Die Gesamtausgaben für den RS1 in diesem Abschnitt betragen voraussichtlich 2.315.600 Euro. Davon sind 2.097.200 Euro zuwendungsfähig. Das Land beteiligt sich an der Maßnahme mit einem Betrag von 1.782.600 Euro. Baubeginn soll im vierten Quartal 2018 sein. Die Bauzeit ist mit 18 bis 24 Monaten veranschlagt.

Beim Abschnitt „Grüner Rahmen“ handelt es sich um ein 900 Meter langes Teilstück in Bochum-Stahlhausen. Das Projekt wird jetzt im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache „Untere Stahlindustrie“ umgesetzt. Insgesamt wird der RS 1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.

Parallel zum Bau des Teilabschnitts des Radschnellweges laufen städtebauliche und wasserwirtschaftliche Maßnahmen. Konkret werden die ersten 350 Meter der Stahlhauser- und der Windhausstraße als Fahrradstraße umgebaut. Vor dem ehemaligen Torhaus 7, dem historischen Torhaus der Krupp-Werke, geht die Linie dann auf das ehemalige Industriegelände und wird als reiner Radweg mit einer Breite von vier Metern bis zu einem früheren Luftschutzunterstand geführt. Der zum RS1-Standard gehörende Fußweg ist in diesem Bereich nicht erforderlich, weil hierfür ein Weg weiter nördlich angelegt wird. Vom Bunker aus wird der RS1 bis zur Bessemer Straße im Standardquerschnitt einschließlich eines zwei Meter breiten Gehweges weiter geführt. Der Radweg erhält eine Beleuchtung und wird begrünt. Im Zusammenhang mit dem Radweg werden umfangreiche Verfüllarbeiten und die Beseitigung von unterirdischen Altanlagen und Bodenaltlasten notwendig.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Der Aufzug in Mülheim an der Ruhr ist aktuell außer Betrieb

Bis zum 18.September wird der Lift zwischen Stadtviadukt und Ruhrpromenade stillstehen.

 

 

 

Die hohen Temperaturen im Juli machten nicht nur Menschen, Pflanzen und Tieren zu schaffen. Auch der Aufzug, der die Ruhrpromenade barrierefrei mit dem Stadtviadukt und dem RS1 verbindet, hat darunter gelitten: Bei einer Temperatur von 40 Grad stellt er sich aus Sicherheitsgründen selbstständig ab. Die sind in der gläsernen Kabine bei hoher Sonneneinstrahlung schnell erreicht.

Die Lösung ist der Einbau einer Lüftung. Ende August sollen die Arbeiten abgeschlossen und der Lift wieder freigegeben werden. Bis dahin ist ein ebenerdige Umleitung ausgeschildert.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Landschaftsarchitektur-Preis für RS1 in Mülheim und Essen

Mit dem Projekt "Rheinische Bahn Essen – RS1" zeigt das Duisburger Büro Danielzik, Leuchter + Partner, dass Radschnellwege mehr sein können als reine Verkehrsverbindungen. Die Landesgruppe NRW des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten hat das Projekt mit dem nrw.landschaftsarchitektur.preis 2018 ausgezeichnet.

Die Jury betonte besonders den Umgang des Büros mit dem Zukunftsthema - der Etablierung neuer Formen von Mobilität in Ballungsräumen. So verwandeln die Landschaftsarchitekten den Abschnitt des RS1 zwischen Essen und Mülheim in "stadt-landschaftliche Erlebnisräume". Durch Aufenthaltszonen, Verbindungen in die Stadträume und Parks ordne man die Strecke und ermögliche dezentrale Einstiegsmöglichkeiten in den Radschnellweg. Industrierelikte, Schienenbrücken, sowie Vegetationsbilder der Industrienatur sollen ein "lineares Raumerlebnis" schaffen. "Funktion und Gestaltung sind so bei diesem Projekt in idealer Weise miteinander verknüpft und bieten ein im Wortsinne wegweisendes Gesamtkonzept." Weitere Informationen auf www.bdlanw.bdla.de

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8. April war Radfahrspitzentag auf der Hochpromenade in Mülheim an der Ruhr

Seit der Eröffnung der Hochpromenade Ende Oktober 2017 steht die dortige Radzählstelle nicht mehr still. Die Auswertung vom 1. Januar bis 12. April präsentiert große Zahlen. 44.099 Radfahrerinnen und Radfahrer sind in diesem Zeitraum bereits an der Radzählstelle vorbeigekommen.

Spitzentag war Sonntag, der 8. April mit 3.177 Radfahrerinnen und Radfahrern.

Wie die Stadt Mülheim an der Ruhr auf ihrer Homepage veröffentlicht, rechnet man an dieser Stelle in der Prognose bei Fertigstellung des Radschnellweges Ruhr (RS1) zwischen Duisburg und Hamm durchschnittlich mit 2.000 bis 3.000 Radfahrenden pro Tag. "Insofern ist der Spitzenwert von Sonntag für eine „Sackgasse mit Aufzug“ schon super", so Helmut Voß, Teamleiter Straßenplanung im Amt für Verkehrswesen und Tiefbau.

Durchschnittlich seien über die Wintermonate hier natürlich weniger unterwegs gewesen, nämlich - bezogen auf 2018 - 432, so der Teamleiter.

Am Wochenende belegen die Zahlen, dass die Verkehrsspitze an dieser Stelle um 14.30 Uhr ist, Montag bis Freitag hingegen um 16.30 Uhr, wobei es Werktags noch mal eine kleinere Spitze im morgendlichen Berufsverkehr um 7.30 Uhr gibt.

Der Report mit allen Ergebnissen zum Auswertungszeitraum (Grafiken, Tabellen) kann hier als pdf-Datei zum Nachlesen heruntergeladen werden.

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Planungen bereiten Baustart in Dortmund für 2019 vor

Mit einer Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Dortmund und dem Landesbetrieb Straßen.NRW kann der Vergabeprozess für die Trasse auf Dortmunder Stadtgebiet nun beginnen. 2018 sieht man vor die Planung für die gesamte Strecke auf Dortmunder Stadtgebiet zu vergeben.

Einen ersten Teilabschnitt plane die Stadt bereits selbst: Im März soll die Entwurfsplanung für die Strecke vom Südfriedhof bis zur Ruhrallee voraussichtlich fertiggestellt werden. Spätestens im Frühjahr 2019 soll dann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Grundsätzlich legt die Planungsvereinbarung fest, dass die Stadt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für den Radweg auf ihrem Gebiet komplett übernimmt. Während die Streckenabschnitte in der Baulast der Stadt vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geplant werden, soll die Arbeit für die freien Strecken von Ingenieurbüros übernommen werden. Die Stadt Dortmund schreibt diese Arbeiten im Namen von Straßen.NRW aus und betreut die Büros.

Wie die Pressestelle der Stadt Dortmund berichtet, hatte der Landesbetrieb die betroffenen Städte im Ruhrgebiet gebeten, die Planungsabschnitte des Landes zu übernehmen, um den RS1 schnell realisieren zu können. Planungs- und Baukosten werden erstattet. Allein in Dortmund wechselt die Baulast zehn Mal zwischen Stadt und Land. Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NW Ende 2016 hatte das Land Radschnellwege in die Baulast des Landes übernommen. Sie sind damit Landesstraßen gleichgestellt. Die freien Strecken liegen vollständig in der Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßen.NRW, die Ortsdurchfahrten sind von den Städten und Kreisen zu planen und zu bauen.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Radschnellweg Ruhr wird Teil der KlimaExpo.NRW

Die KlimaExpo.NRW würdigt den Radschnellweg Ruhr (RS1) als wichtigen Schritt in eine klimafreundliche Zukunft.

Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), erhielt am Montag, den 5. März, die offizielle Urkunde zur Aufnahme in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz.

Der RS1 ist bundesweit der erste Radschnellweg. Er wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Hohe Standards, etwa ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen, Beleuchtung und Winterdienst, machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland. Im unmittelbaren Einzugsbereich des Radschnellweges Ruhr leben 1,7 Millionen Menschen. 50.000 Autofahrten pro Tag sollen mit Hilfe des RS1 wegfallen. Das entspricht einer jährlichen CO2-Reduktion von 16.600 Tonnen.

Bis 2022 präsentiert die KlimaExpo.NRW als Initiative der NRW-Landesregierung 1.000 positive Beispiele für den Klimaschutz in und aus Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen auch unter www.klimaexpo.nrw

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planungsstand in Mülheim: Öffentliche Informationsveranstaltung am 8. März

Der Ausbau des Radschnellwegs RS1 nimmt kontinuierlich Form an. So laden die SPD-Ortsvereine Mülheim-Broich und Mülheim-Speldorf alle Interessierten zum Austausch und Informieren ein:

Konkret geht es um die zukünftigen Abschnitte von Ruhrbrücke über MüGa (Mülheims Garten an der Ruhr), Feuerwache und Hochschule HRW bis zur Duisburger Straße, die man im Jahr 2018 plane fertigzustellen. Um 18 Uhr am kommenden Donnerstag wird man auf deren Planungs- und Ausbaustand eingehen. Darüber hinaus wird es einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des RS1 in Richtung Duisburg entlang der Rheinischen Bahn geben. Der Radschnellweg kreuzt in diesem Abschnitt die Heerstraße, Friedhofstraße, Saarner Straße, Blötterweg und endet auf Mülheimer Stadtgebiet am Rundweg.
Die offizielle Einladung kann hier nachgelesen werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planung in Bochum: Bau-Startschuss für die 17 Kilometer in Sichtweite

Mit dem Bau des Radschnellwegs RS1 soll in Bochum noch in diesem Jahr begonnen werden.

Susanne Düwel, kommissarische Leiterin des Tiefbauamtes, ist zuversichtlich. Radio Bochum bestätigte sie: „Wir hoffen, dass wir wirklich soweit kommen, dass wir in diesem Jahr, zum Jahresende, noch den ersten Spatenstich machen können: im Bereich zwischen Stahlhauserstraße und Bessemer Straße.“ Der Radschnellweg wird rund 17 Kilometer durch Bochum führen. Mit dem Bauabschnitt sollen auch eine Grünanlage und ein Regenrückhaltebecken umgesetzt werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Es geht voran: Erste Bäume machen für den Radschnellweg Ruhr im Gelsenkirchener Süden Platz

Mit dem heutigen Tag begannen die Rodungsarbeiten an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid.

Für den neuen Radschnellweg wird die alte Trasse der Rheinischen Bahn im Gelsenkirchener Süden umgebaut. Der insgesamt knapp 3 km lange Abschnitt soll von der Hattinger Straße in Rotthausen bis zur Parkstraße in Ückendorf führen. Mit dem jetzigen Fällen der Bäume und Büsche an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid gehen die Rodungsarbeiten weiter, die bereits vor einem Jahr begonnen haben und insgesamt aufwendiger seien als man gedacht hatte.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Grünes Licht für den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat am vergangenen Freitag zugestimmt: Der Verband wird den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard tragen. Damit kann eine wichtige Lücke des Radschnellwegs zwischen Krupp-Park und Universität geschlossen werden.

Nun können die Ausführungsplanungen beginnen.

Im Rahmen des Ausbaus der Rheinischen Bahn zum Radschnellweg Ruhr (RS1) soll auch die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen als Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität verbreitert werden. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich jetzt auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Das neue Bauwerk wird künftig diese Lücke in der Route schließen und für mehr Sicherheit sorgen. 

Der Radschnellweg Ruhr ist das infrastrukturelle Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit einer mehr als 100 Kilometer langen Trasse wird er ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. In seinem Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands.

Weitere Infos unter www.rwp.rvr.ruhr und www.rs1.ruhr