Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet – Aktuell


Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Gladbeck positioniert sich pro Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Das Projekt wird im Stadtplanungs- und Bauausschuss von allen Fraktionen befürwortet und der geplanten Trassenführung zugestimmt.

Der erste nördliche Streckenabschnitt des Radschnellwegs in Gladbeck wird auf der Trasse der ehemaligen eingleisigen Zechenbahn geführt, die zwischen Schultendorf und Ellinghorst verläuft. Auf diesem Abschnitt ist geplant, dass die Radfahrenden künftig getrennt vom Autoverkehr unterwegs sind. Der Beginn bzw. Endpunkt des liegt in Gladbeck Schultendorf am Bahnübergang Talstraße. Dieser Teilabschnitt mündet im Süden auf Höhe MariaTheresien-Straße in die Bottroper Straße. Auf der Bottroper Straße wird der Radschnellweg dann beidseitig mit überbreiten Radfahrstreifen realisiert.

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

RVR stellt Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor

Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Im Auftrag des RVR haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt.

Die Strecke verläuft ausgehend vom RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen. Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr. Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen.

Die vollständige Pressemitteilung des RVR zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie finden Sie hier.